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Das erste Buch von Maria Theresia von Fürstenberg ist erschienen!

GEBETSKNOSPEN

Gedichte voll stiller Offenheit - geschöpft aus der täglichen Erfahrung eines suchenden Menschen.

Zu beziehen über:
AMAZON
Den Verlag:
BoD Verlag
Direkt bei:
Maria Theresia von Fürstenberg

Oder im Buchhandel:

Books on Demand, 2848 Norderstedt
ISBN: 9783839152027
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Der schriftstellerische Werdegang
Maria Theresia von Fürstenberg hat spät mit dem Schreiben von Gedichten begonnen. Es existiert aber eine ganze Reihe von Heften und Büchern, in denen sie Eindrücke, Erfahrungen, Notizen und Entwürfe und Skizzen festgehalten hat.
Von Vater und Mutter her „belastet“ begann sie früh zu zeichnen, was sie sah. Noch heute kann sie sich an den Augenblick erinnern, in dem ihr der Unterschied zwischen dem, was sie sah, und dem, was sie dachte, aufging. Der Kopf erkennt Haus, Baum und Weg und versucht sie in quasi wissenschaftlicher Genauigkeit auf das Blatt zu bannen. Das Auge nimmt vor dieser gedanklichen Umsetzung nur Formen wahr, die aus Licht, Schatten und Farben gebildet sind. Bei diesem Eindruck stehen zu bleiben und ihn im Bild fest zu halten, bevor das analytische Denken sich seiner bemächtigt, scheint eine der wesentlichen Voraussetzungen bildenden Schaffens zu sein.

Etwas Ähnliches scheint nun bei der Entstehung ihrer Gedichte eine Rolle zu spielen. Da steigt in einem Augenblick stiller Offenheit eine Empfindung auf, ein Eindruck ent­steht, - noch vor jedem geformten und formulierten Gedanken. Maria Theresia von Fürstenberg gelingt es, solche noch unartikulierten Eindrücke in Bilder umzusetzen, die ihr helfen, sich eigener Erfahrungen zu vergewissern und sie dann auch anderen zu­gänglich zu machen, sofern sie sich auf diese Sprache einlassen können. Sie hat diesen Vorgang in dem Gedicht „Die hellblauen Gedanken“ beschrieben. Hier nur der Anfang:

Form und Aspekt geben,
meinen hellblauen Gedanken
die Wolkenfetzen gleich
mich umschwirren
und sich nicht fangen lassen.

Ich muss ihnen ein Wort,
ein Bild bereiten
dass ihnen entspricht...

Den vagabundierenden „hellblauen“, noch nicht fassbaren Wolkenfetzen-Gedanken, den Eindrücken und Intuitionen einen Namen und dadurch eine Form zu geben und sie anschaubar zu machen, das ist es.
Für Maria Theresia von Fürstenberg ist dies zu einer der Weisen geworden, wie sie das, was in ihr lebt, „zur Welt“ bringt; zuerst einmal für sich selbst, um auf Distanz zu gehen und es anschauen zu können.
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In einem frühen Gedicht aus dem
September 2007 heißt es:

Ich hangele mich von Bild zu Bild
und selbst beim Abstürzen
versuch ich noch
die Scherben zu benennen.

Weil ich nicht anders kann
weil ich lebendig leben will
und auch den Tod erleben
sowie die Auferstehungen
und davon Zeugnis geben.

Zeugnis geben heißt, das Erspürte weiter zu geben und mit anderen zu teilen. Texte wie die unserer Dichterin berühren den Leser aber erst, wenn in ihm eigene Erfahrungen und Empfindungen zum Klingen kommen.

Maria Theresia von Fürstenberg ist ein Mensch auf der Suche. Wonach? Da sie religiös geprägt ist, würde sie vielleicht sagen: nach Gott. Vielleicht aber auch: nach mir selbst. Oder: nach dem Geheimnis, das allem zu Grunde liegt, und in dem der Sinn von allem geborgen ist. So ist es nicht verwunderlich, dass ihr Dichten und ihr Beten sich nicht voneinander trennen lassen, und dass sie die vorliegende Sammlung von Gedichten un­ter die Überschrift „Gebetsknospen“ gestellt hat.